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Förderverein startet Spendensammlung für Rutschbahn


Schwimmbadfreunde | Das vorrangige Ziel der Arbeit des Fördervereins in den kommenden Wochen ist die pünktliche Eröffnung des Arzberger Freibades. Mit einer groß angelegten Spendenaktion soll die Einrichtung noch attraktiver werden.

140000 Euro für Rutsche

Arzberg - Mit einer groß angelegten Spendenaktion möchte der Förderverein Schwimmbadfreunde Arzberg Geld für den Kauf einer großen Rutsche zusammenbekommen. In den kommenden Wochen, so kündigt Vorsitzender Guido Schemm an, sollen alle Firmen in Arzberg und Umgebung angeschrieben und um einen Beitrag für die Spendenaktion gebeten werden. Im Gegenzug bietet der Förderverein auf Wunsch die Möglichkeit, an der Rutsche und in deren Umfeld Werbung anzubringen.

"Wir sind der Ansicht, dass eine solche Rutsche die Attraktivität des Freibades steigert", so Schemm. "Unsere Wunschrutsche hat zwei große, entgegengesetzt verlaufende Halbschalen-Schlaufen", bemüht sich der Vorsitzende um eine, von ausladenden Handbewegungen begleitete, anschauliche Beschreibung und greift dann doch zu einem Vergleich: Die Arzberger Version soll der Rutsche im Waldsassener Freibad ähneln. Positioniert werden soll das "Actiongerät am Beckenrand, jedoch ohne direkte Verbindung. Der Ausstieg befindet sich aus Sicherheitsgründen außerhalb." Kostenpunkt für das gute Stück: 140 000 Euro. "Uns ist bewusst, dass das viel Geld ist. Daher überlegen wir, parallel zu dem Firmenrundschreiben auch eine Haussammlung im Gebiet der Brücken-Allianz Bayern-Böhmen zu organisieren", sagt die stellvertretende Vorsitzende Elke Müller. Sie ergänzt: "Auch zehn Euro helfen."

Auch in anderen Bereichen bräuchten die Schwimmbadfreunde noch weitere Helfer und Gönner. "Uns ist jeder willkommen, der sich einbringen möchte, sowohl beitragzahlende Mitglieder als auch Leute, die tatkräftig anpacken möchten", spornt Kassier Peter Gräf Interessierte an. Muskelkraft war beispielsweise bei der jüngsten Arbeitsaktion der Schwimmbadfreunde gefragt. Auf der Grünanlage waren mehrere stattliche Bäume gefällt worden, deren Weiterverwertung der Verein übernommen hatte. "Der Förderverein setzt sich zusammen mit der Stadt und Bürgermeister Stefan Göcking an der Spitze dafür ein, dass das Schwimmbad wie geplant noch in diesem Jahr, allerspätestens zu den Sommerferien, eröffnet werden kann", verdeutlicht Vorsitzender Guido Schemm das vorrangige Ziel der Arbeit in den kommenden Wochen. Dafür würden dringend noch Helfer gebraucht.

Etwas irritiert habe ihn, Guido Schemm, ein Leserbrief in der Frankenpost, in dem Bürgermeister Stefan Göcking dafür angegriffen worden sei, das Seußener Schulhaus zu schließen, während hohe Summen in die Schwimmbadsanierung flössen. "Diese beiden Angelegenheiten lassen sich nicht miteinander vergleichen." Das Arzberger Freibad sei eine Einrichtung, mit der sich die Bevölkerung identifiziere. Der Wunsch nach einer Sanierung sei aus den Reihen der Arzberger Bürger heraus entstanden und auf jeder Prioritätenliste ganz oben gestanden. Info: Wer den Förderverein Schwimmbadfreunde bei seinen Bemühungen um den Kauf einer Rutsche für das Arzberger Freibad oder in einem anderen Tätigkeitsbereich unterstützen möchte, kann  sich an Vorsitzenden Guido Schemm, Telefon 09233/5889, wenden. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Vereins unter der Adresse www.freibad-arzberg.de. Hier können beispielsweise auch Mitgliedsanträge heruntergeladen werden.

Text-Quelle: www.frankenpost.de